LOTSCH
VERLAG
seit 1992

buch blaettert

THE DOORS

 

 

Titel Doors300

 

The Doors / Tanz im Feuer
von
Hans Pfitzinger
(1945 - 2010)

ISBN 9783930968268
(ISBN alt: 3930968266)
Format 13 x 18 cm, broschiert, 232 Seiten
14,- Euro

 

Im Januar 1967 erschien die erste Platte der Doors unter dem Titel
“THE DOORS”

 

Die Musik der Doors hat auch viele Jahre nach dem Ende der Band nichts von ihrer Kraft und Ausstrahlung verloren. Der frühe Tod ihres Sängers Jim Morrison hat jahrelang zu Spekulationen geführt: Viele Fans waren der Überzeugung, dass Morrison lebt und seinen Tod selbst inszeniert hat, um sich aus einer scheinbar ausweglosen Situation zu befreien. Zum 30. Todestag am 3. Juli 2001 erschien das Buch über die umstrittenste Rockband der sechziger Jahre, deren Einfluss bis heute anhält. Auch die Verehrung der Fans: 50.000 Menschen pilgern jährlich zum Friedhof Père Lachaise in Paris, wo Morrison begraben liegt.

Der Münchener Autor Hans Pfitzinger, der in den 1970er Jahren in Nordkalifornien gelebt hat, ist den Mythen und Legenden um die Band und ihren Sänger nachgegangen. Entstanden ist eine spannende, mit viel Sachverstand und Liebe zur Musik geschriebene Gruppen-Biographie, die erstmals die Doors und Morrison in einen geschichtlichen und politischen Zusammenhang stellt.

“In the beginning we were creating music, ourselves, every night... starting with a few outlines, maybe a few words for a song. Sometimes we worked out in Venice, looking at the surf. We were together a lot and it was good times for all of us. Acid, sun, friends, the ocean, poetry and music.”
Jim Morrison (1943-1971)

“Ich bin nicht verrückt. Ich bin nur an Freiheit interessiert.” Jim Morrison

 

“Die Trauer liegt fern in der Nähe der Toten. Das hier ist kein trauriger Ort, und die jungen Leute, falls sie denn traurig wären, wären es auf eine unverzweifelte Weise. Man singt ein wenig, einer hat eine Gitarre dabei, man hört den Sechzigerjahre-Sound vom Tonband, und abseits lehnt an einem alten Ahornbaum ein junger Mann, der nichts von alledem wissen will und still vor sich hin Wörter in deutsch auf seinen kleinen Block schreibt, “wir müssen alle sterben, doch Jim ist niemals tot”. (...) Von den zwei Millionen, die jährlich zum Père Lachaise kommen, sind es an die 100 000 Besucher, die Jim Morrison gedenken wollen. (...) Die Jugendlichen, die heute zum Grab des James Douglas Morrison wallfahren, waren noch nicht geboren, als der Rocksänger starb, vor drei Jahrzehnten, am 3. Juli 1971. Die meisten sind jünger als er bei seinem Tode war. Da war er gerade noch jung genug, keine 28, um für die Nachgeborenen immerwährend jung zu bleiben. So finden sie bei Jim Morrison die alte romantische Todessehnsucht noch einmal bestätigt. An seinem Grab bleibt keiner allein. Vom Tonband klingt: “This is the end ...”, aber es ist keine Endzeitstimmung ... Lotsch, 2001
(Gerd Kröncke, Süddeutsche Zeitung, München)

Der Dionysos von Los Angeles. Hans Pfitzinger hat eine coole Monografie über Jim Morrison und die Doors geschrieben. Und erklärt uns dabei ganz nebenbei die Zeit vor Achtundsechzig. (...) Ja, es gab ein Davor. Nach der leidigen 68er-Debatte erinnert man sich jetzt noch ein weiteres Mal daran, wenn man Hans Pfitzingers Doors-Monografie liest - weil er daran erinnert. Und das ist gleich mal ein wahrlich lobenswerter Aspekt seiner Hommage an Jim Morrison, Ray Manazarek, John Densmore und Robby Krieger. Pfitzinger geht nicht schnurstracks, sensations- und verkaufsfördernd auf die dunkle Seite der 60er-Jahre los, auf den düsteren Glamour seines hauptsächlichen Protagonisten, des Dionysos von Los Angeles, Jim Morrison; Tod und Verderben sind Teil seiner Geschichte, aber nicht ihr Ziel. Der Autor hat eben den Vorteil, Angehöriger der 68er-Generation zu sein; in den 70er-Jahren studierte er Politikwissenschaft in Berkeley und berichtete von der Westküste aus für die Hamburger Musikzeitschrift Sounds, bevor er in München, wo er heute noch lebt, als Redakteur arbeitete, unter anderem auch für Hans Magnus Enzensbergers TransAtlantik. Obwohl der Autor also das Ende nicht ständig am Horizont dräuend mitführt, beginnt das Buch ganz selbstverständlich mit dem Finale auf dem Friedhof Père Lachaise. Dafür verzichtet Pfitzinger dann darauf, die anderen berühmten Toten des Pariser Stadtfriedhofs wie Marcel Proust oder Oscar Wilde anzuführen, weil hier das Genie unter Genies liege. Er erspart sich auch großartige Spekulationen zum Tod in Paris, heute vor dreißig Jahren. Stattdessen spricht er vom Alkoholismus des Lizard King, wie er die berühmten Cafés am Boulevard Saint Michel abklapperte und sich in die Bistro-Kultur verliebte. (...) Entsprechend frisch, unkompliziert und schnell liest sich “The Doors / Tanz im Feuer”. Hans Pfitzinger schreibt eben cool. Lotsch Verlag.
(Brigitte Werneburg, die tageszeitung, Berlin)

Rocklegende. Tanz im Feuer. Mythos Jim. Jim Morrison, der charismatische Sänger der Doors, starb am 3. Juli 1971. Neben den Beatles und den Rolling Stones waren die kalifornischen Doors die erfolgreichste Rockgruppe der sechziger Jahre. Und sie haben mit den beiden britischen Bands eines gemeinsam: Ihr Musik ist heute so populär wie damals. Lotsch Verlag, 2001.
(Im Anschluss brachte Penthouse drei Seiten Vorabdruck aus: The Doors / Tanz im Feuer)
(PENTHOUSE, München)

The Doors: Musik als Politik. Zum 30. Todestag von Jim Morrison sind die Schaufenster der Buchhandlungen voll mit neuen und wiederaufgelegten Publikationen zu den Doors. Über den Doors-Boom, die ungebrochene Faszination der Gruppe und den Mythos Jim Morrison sprach ZDF.MSNBC mit dem Münchner Autor, Musikjournalisten und Übersetzer Hans Pfitzinger. Er hat das Buch “The Doors / Tanz im Feuer” verfasst. Lotsch Verlag, 2001.
(Es folgen zwei Seiten Interview mit dem Autor). (ZDF.MSNBC Magazin)

Amerikanischer Prediger. The end, my friend. (...) Alle verneigen sich heute vor dem Sänger der Doors an seinem 30. Todestag. Er war der letzte der drei großen Toten, Janis Joplin und Jimi Hendrix hatten die Erde schon verlassen, und nach Jim Morrisons Ende in der Badewanne war das blühende Jahrzehnt der Rockmusik ebenfalls erst einmal zu Ende. (...) Die Musik der Doors ist oft kopiert, zitiert und weitergetragen worden - besonders seit der Renaissance der Orgel -, aber nie Jim Morrisons Art zu singen. Sex und Pathos, Theatralik in Lederhosen, Poesie noch, wo bloß Genuschel zu verstehen ist. (...) Und die ganze Zeit hört man, dass so schnell keiner an den Sänger Jim Morrison heranreichen wird. Neu erschienen: Hans Pfitzinger: the doors / tanz im feuer, Lotsch, München.
(Holger Kreitling, DIE WELT, Berlin)

THE DOORS - TANZ IM FEUER von Hans Pfitzinger beleuchtet die Band und ihren Frontmann aus einer europäischen, soziologisierenden Perspektive. Morrison nicht bloß als Schamane und Dionysos, sondern auch als Galionsfigur einer Bewegung, in der Hedonismus und politische Rebellion eine Weile konvergierten, bevor der Traum vermarktet wurde. Pfitzinger diskutiert das Protest-Potenzial der Doors, ortet sie im Koordinatenkreuz von Dylan und den Stones und weigert sich, den Freigeist der wilden Jahre im Nachhinein zu verunglimfen. *** Lotsch, München.
(Wolfgang Doebeling, ROLLING STONE, Hamburg)

 

 

THE DOORS - Die Mitglieder der Band:
John Densmore, Drums
Robby Krieger, Guitar
Ray Manzarek, Keyboards
Jim Morrison, Vocals

THE DOORS - Die Musik (Original-LPs):
The Doors (1967)
Strange Days (1967)
Waiting for the Sun (1968)
The Soft Parade (1969)
Morrison Hotel (1970)
L.A. Woman (1971)

 

 

James Douglas “Jim” Morrison, geboren am 8. Dezember 1943 in Melbourne, Florida, gestorben am 3. Juli 1971 in Paris, war Sänger, Songwriter und Lyriker. Er war der Frontman der Rockgruppe “The Doors”, deren Songtexte überwiegend von ihm stammten. Er studierte Film- und Theaterwissenschaft an der University of California, Los Angeles (UCLA), und erwarb den Grad eines Bachelor of Science. Während des Studiums hatte Morrison Ray Manzarek kennengelernt, der mit seinen Brüdern die Band “Rick and the Ravens” hatte. Nachdem sich aber der gewünschte Erfolg nicht einstellte, verließen die Brüder die Band. Im Sommer 1965 kam der Schlagzeuger John Densmore dazu und dann der Gitarrist Robby Krieger. Die Band formierte sich neu und nannte sich nun auf Vorschlag Morrisons “The Doors”. Der Name bezog sich auf einen Essay von Aldous Huxley mit dem Titel “The Doors of Perception” (Die Pforten der Wahrnehmung) unter dem Aspekt der Bewusstseinserweiterung. Um letztere zu erzielen, wurden diverse Mittel eingesetzt, die zu Konflikten mit der Legalität führten. Trotz seiner nur wenige Jahre andauernden Karriere brachte Morrison eine der meistbeachteten Bands der Welt hervor. Vor allem waren The Doors die meistbeachtete amerikanische Band, neben den britischen Bands The Beatles und The Rolling Stones und The Who. Im Frühjahr 1971 folgte er seiner Freundin Pamela Courson nach Paris, um eine Auszeit zu nehmen. Seine Atembeschwerden behandelte er angeblich, indem er in Eigentherapie Heroin schnupfte. Am 3. Juli 1971 starb Jim Morrison. Am 5. Juli wurde er auf dem Pariser Friedhof Père Lachaise beigesetzt.

 

 

Hans Pfitzinger, geboren am 23. August 1945, studierte Politikwissenschaft in München und Berkeley/Kalifornien. In den siebziger Jahren lebte er in San Francisco und Umgebung. Von dort aus schrieb er für die Hamburger Rockmusik-Zeitschrift Sounds. Seit Anfang der 1980er Jahre war er Zeitschriftenredakteur (u.a. Playboy, Lui, TransAtlantik), freier Schriftsteller und literarischer Übersetzer in München, wo er am 22. Februar 2010 einem Krebsleiden erlag.

 

 

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